Geschichte

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    2015-2016

    Busreisen mit Business Klasse, luxuriösen Komfort und Bequemlichkeit.
     

    Seit 2015 gibt es ein neues Flaggschiff bei Blaguss – den Luxusliner "President Platinum". Dieser Bus ist eine Klasse für sich und in Sachen Komfort und Bequemlichkeit kaum zu überbieten und somit ein Traum auf 4 Rädern.

    Besonders stolz sind wir darauf, dass beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien, sämtliche Länder-Delegationen mit Blaguss-Bussen gefahren sind.

    Weitere sportliche Kooperationen wurden geschlossen, so dürfen wir die offiziellen Team-Busse der Profi-Mannschaften des "FC Admira Wacker Mödling", "SV Mattersburg" "FC Red Bull Salzburg" sowie des "EC Red Bull Salzburg stellen.

    Im Dezember übernimmt die Blaguss Gruppe gemeinsam mit strategischen Partnern die Beteiligung am Wiener Donauturm von der UniCredit Bank Austria AG. Der Donauturm ist mit 252 Metern das höchste Wahrzeichen Wiens.

    Anfang 2016 tritt Blaguss aus dem Eurolines-Verbund aus und gründet gemeinsam mit dem deutschen Fernbusbetreiber „FlixBus“ eine neue Gesellschaft, um das grüne Fernbus-Netz nach Osteuropa zu erweitern. Metropolen wie Bratislava, Prag, Budapest, Maribor, Laibach, Zagreb oder Venedig werden seitdem von Blaguss unter der Marke „FlixBus“ in grünen Bussen regelmäßig angefahren.

    Im April expandieren Blaguss und FlixBus erneut und bieten, in Kooperation mit WESTbus, Reisenden eine preisattraktive, rasche und komfortable Inlandsverbindung zwischen Graz und Salzburg.

    Im Juni 2016 startet Blaguss mit seinem Flughafenshuttle „Air-Liner“, der den VIB-Vienna International Busterminal (U3 Station „Erdberg“) und den Flughafen Wien Schwechat miteinander verbindet.

    Im Oktober starten oeticket.com und eventbus.eu eine umfangreiche und enge Kooperation. Ab sofort ist es Kunden möglich direkt über oeticket.com TicketPLUS+ also Eventtickets inklusive Busfahrt bzw. bei ausgewählten Veranstaltungen noch weitere Mehrwertprodukte zu buchen. Je nach Event werden aus einer Auswahl von mehr als 300 Haltestellen unterschiedliche Routen angeboten.

    Die Blaguss Gruppe beteiligt sich im November mehrheitlich am renommierten Salzburger Bus- und Touristikunternehmen Vorderegger Reisen GmbH & Co KG, die Marken der beiden Unternehmen werden zusammengeführt und alle Arbeitsplätze und Standorte in Salzburg und Zell am See bleiben erhalten.
    Ziel der gemeinsamen Kooperation, ein neues starkes Busunternehmen für Salzburg sowie eine Stärkung und der Ausbau von Incoming und Veranstalter.

    Anfang Dezember beginnt Blaguss mit "ski4school" Österreichs größter Winterschulsportaktion auch in Salzburg.

    Seit Dezember ist die WESTbus GmbH im alleinigen Besitz der Blaguss Reisen GmbH.

     
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    2013-2014

    Der Deutsche Fernbus-Boom erreicht Österreich
     

    Die ersten Blaguss Busse erstrahlen im neuen rot/weißen „Weil jeder Ziele hat“ Design und fahren seit Jänner 2013 durch Österreich.

    Der erste von über 100 Stück bestellten ComfortClass 500 Bussen der neuen Setra Busgeneration wird im Juli feierlich von Setra an Blaguss übergeben und läutet somit einen Generationenwechsel im Blaguss Fuhrpark ein.
    Der Fuhrpark umfasst ungefähr 330 Fahrzeuge, welche ein Durchschnittsalter von nur 2,5 Jahren aufweisen und jährlich ca. 16 Mio Kilometer auf nationalen und internationalen Linien zurücklegen. Modernität steht bei Blaguss an oberster Stelle, deshalb sind alle ComfortClass 500 Busse mit WLAN und Stromanschlüssen für Elektrogeräte aller Art ausgestattet.

    2014 übernimmt Blaguss im Auftrag von Eurolines als Beförderer eine weitere Linie: Die Strecke "Wien-Triest" wird ab März 3x wöchtenlich über Maribor und Laibach gefahren.

    Im Sommer schwemmt dann der Deutsche Fernbus-Boom auch nach Österreich über und Blaguss geht eine Kooperation mit Meinfernbus Flixbus, Deutschlands Testsieger bei Fernbusreisen, ein. Das gemeinsame Mobilitätsangebot setzt auf günstige Ticketpreise und attraktive Direktverbindungen zwischen Österreich und Deutschland. So werden die Linien Wien-München, Dresden-Berlin, Nürnberg-Frankfurt-Mainz zu absoluten Spitzenpreisen angeboten und ermöglichen den Kunden grenzüberschreitende Busreisen mit bewährter Blaguss-Qualität.

    2014 kehrte nicht nur die Formel 1 nach Österreich zurück,- auch Blaguss ist als Beförderer zum/ vom Formel I-Ring in Spielberg mit dabei und somit Teil eines heimischen Megaspektakels.
     

     
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    2011-2012
     

    Viel Neues bei Blaguss - Weil jeder Ziele hat.
     

    Die AD Mietwagen Service GmbH, das Tochterunternehmen von Blaguss und Taxi 31300, übernimmt das Unternehmen C&K und legt somit einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Flughafen- und Limousinen Service.

    Blaguss Reisen GmbH gründet gemeinsam mit der Rail Holding AG, dem Mutterunternehmen der WESTbahn das Unternehmen WESTbus GmbH. Das WESTbus Netz verbindet kombiniert mit dem Blaguss Eurolines Netz elf mitteleuropäische wichtige Städte miteinander.
    Gleichzeitig gründet Blaguss den Reiseveranstalter WESTtravel - der Reisespezialist für Urlaubsreisen und Städtereisen mit WESTbus und WESTbahn.

    Das Jahr 2012 bringt viel Neues bei Blaguss.
    Eine neue Art Wien zu entdecken, startet Blaguss im Frühjahr 2012, mit der Einführung der Video Bus Tour, eine Stadtrundfahrt der besonderen Art.

    EURO 2012 in Polen und der Ukraine: Blaguss ist hautnah dabei und chauffiert die spanische Fußballmannschaft zum Sieg. Auch die restlichen 15 Fußballmannschaften werden von den eigens mit ihren Leitsprüchen beklebten Blaguss Bussen zu den Spielen gebracht.

    Eröffnung des neuen Standorts von Blaguss Agora in Sopron.

    Neustrukturierung des Blaguss Reiseveranstalters mit Konzentration auf Erdgebundenes Reisen.

    In Eisenstadt wird die 2te „Tanke Blaguss“ Tankstelle im Burgenland, mit reiner Bankomatzahlung, ausschließlich Dieseltreibstoff und Selbstbedienung errichtet.

    Im September startet Blaguss Minibus Service den Schülertransport in Wien.

    2012 ist ein Jahr der Veränderung, der Slogan „Leben in Bewegung“ wird geändert und die Firma Blaguss erhält einen neuen Markenauftritt und ist von nun als Blaguss “Weil jeder Ziele hat“ anzutreffen.

     
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    2009-2010

    Erweiterung der Reisebürostandorte
     

    Im Auftrag des VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) wird im April 2009 die Linie 236 für den Ortsverkehr Langenzersdorf in Betrieb genommen.

    Seit 2010 auch nachts sicher unterwegs mit Blaguss auf den ASTAX (Anruf-Sammel-Taxi) Linien, wie z.B.: N54 (Westbahnhof – Unter St. Veit).

    Im Jänner übernimmt das Unternehmen „Neue Mitsch Bus GmbH“ die Firma Mikes Reisebüro- und Verkehrsbetriebe GmbH in Kirchschlag in der Buckligen Welt und danach erfolgt die Fusionierung zu Blaguss Bus GmbH und der Markenauftritt als Blaguss NÖ.

    Das erste Reisebüro in Niederösterreich wird eröffnet. Blaguss- Kunden stehen nun 4 Reisebüros im Burgenland, 4 in Wien und 1 Büro in Niederösterreich zur Verfügung.

    Bei den Blaguss Wieselbussen erfolgt in diesem Jahr der Austausch von Volvo- auf Setra-Autobusse.

    Wie die „Großen“ sind von nun an die jungen Nachwuchsspieler der Rapid Akademie mit ihrem eigenen Blaguss Akademiebus Setra 6000 unterwegs.

    Im Dezember wird die Linie 7941 (Oberpullendorf – Wien) als „Beste Schülerlinie“ mit dem VOR-Award ausgezeichnet.

     
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    2007-2008

    Von Wien Erdberg in die schönsten Städte Europas reisen!
     

    Am 7. Juli 2007 wird der VIB, Wiens größter und modernster Busbahnhof fertiggestellt.

    Eurolines Austria übernimmt die Organisation des "HUB-Wien" und verwaltet den Knotenpunkt Erdbergstraße für die Linien Bratislava/Budapest nach London, Rotterdam und Paris.

    In Oberpullendorf errichtet Blaguss eine eigene Tankstelle - "Tanke Blaguss", mit Selbstbedienung, Adblue und GoBox Vertrieb, reiner Bankomatkartenzahlung und den günstigsten Treibstoffpreisen im Osten Österreichs.

    Einführung der Euro IV Motoren in den Bussen und Adblue zur Verbesserung der Schadstoffemissionen.

    Das Reisebüro in Neusiedl am See übersiedelt vom bisherigen Standort in ein neues, ansprechendes Geschäftslokal in der nordburgenländischen Bezirksstadt.

    Im Februar 2008 erhalten die beiden Bundesligamannschaften SK Rapid und FK Austria neue Mannschaftsbusse mit Luxusausstattung.

    Im September erfolgt die Betriebsaufnahme der Linie Wien Erdberg – Schwechat Flughafen.

     
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    2005-2006

    Blaguss setzt neue Maßstäbe
     

    Die Blaguss Busflotte wird um das Luxussegment "President" erweitert. 8 neue Luxusbusse setzen ab 2005 einen neuen Qualitätsmaßstab in Österreich. Unter anderem der exklusive "President Noblesse" - Marke Volvo, 3er Bestuhlung mit 29 Sitzplätzen auf 12 Metern Länge und diversen Extras.

    Mit der neuen Marke ROLLI Tours bietet Blaguss ab September nun auch spezielle Reisebusse und Reisen für Personen mit Handicap an.

    In Szombathely wird ein weiteres Blaguss-Reisebüro eröffnet.

    Die Büros Budapest (Blaguss Travel und Blaguss Congress), Prag (PDM) und Wien (admicos) werden 2006 unter dem Namen BLAGUSS event.pro zu einer Dachmarke verschmolzen und treten damit auch länderübergreifend auf dem internationalen Markt auf.

    Im Februar 2006 wird rius cruis & incoming services GmbH in Zusammenarbeit von Blaguss Reisen und Klaus Nowak gegründet. Rius konzentriert sich zu 100% auf Incomingleistungen für Donau-Kreuzfahrtschiffe - größtenteils auf Ausflüge und Transfers, daneben auch Logistik und Catering.

    Im 1. Halbjahr 2006 ist die einheitliche Busflotte im Auftrag der einzelnen Bundesministerien bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen im Rahmen der EU Präsidentschaft Österreichs im Einsatz.

    Im Oktober beginnt der Bau des VIB - Vienna International Busterminal in Wien Erdberg.

    Blaguss kauft den ersten behinderten gerechten Reisebus und setzt auf diesem Gebiet mit Rolli Tours neue Maßstäbe. Die Sitzreihen sind mit Schnellverschlüssen rasch abbaubar um Platz für Rollstühle, die mit einem Lift in den Bus gehoben werden, zu machen.

     
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    2003-2004

    75 Jahre Blaguss - Ein Familienunternehmen mit Tradition
     

    Juni 2003: Mit der Eröffnung eines neuen Reisebüros in Wien 19, Obkirchergasse 17, stehen Blaguss-Kunden sechs Reisebüros in Wien und fünf Büros im Burgenland zur Verfügung.

    Blaguss übernimmt das seit 1987 bestehende ungarische Joint Venture „Blaguss-Volan-busz" zu 100%.

    Der DMC (Destination Management Company) „adm" und der PCO (Professional Congress Organizer) „icos." fusionieren zu „admicos." Die neue „admicos." bietet damit ihren Kunden ein komplexes Leistungsprogramm, das von der Kongressorganisation über Incentives, Ausstellungsmanagement, Eventmarketing, Produktpräsentationen und Association Management reicht.

    „admicos." verfügt damit über enorme Erfahrung: Bei 193 Veranstaltungen mit über 200.000 Teilnehmern und über 100.000 m 2 Ausstellungsfläche wird admicos. seinem Slogan gerecht: „Wir t(r)agen zu Ihrem Erfolg bei."

    Im Oktober 2003 besteht der Blaguss-Fuhrpark aus 245 Bussen mit einem Durchschnittsalter von nur 2,3 Jahren.

    Die Linie Bratislava - Wien wird 2004 in Betrieb genommen.

    Blaguss erhält den ersten Mercedes Sprinter für Behinderten Transporte.

    Im Frühjahr 2004 wird unter Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus dem Burgenland und dem Komitat Sopron Györ ein modernes Reisebüro in Sopron eröffnet.

    Blaguss feiert mit zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr das 75-jährige Bestehen des Unternehmens. Beim Jubiläumspreisausschreiben wird neben vielen Reisen auch ein VW-Golf verlost.

    Im Sommer 2004 erfolgt die Gründung der AD Mietwagen Service GmbH. Die AD Mietwagen Service GmbH ist Anbieter für Flughafentransfer und Limousinen Service

     
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    2000-2002

    Sicherheit und Qualität verpflichten

    Da das Aufkommen von Reisen in die Tschechische Republik stark zugenommen hat, entschloss sich Blaguss im Jahr 2000 zur Eröffnung eines Incoming-Reisebüros in Prag: „PDM Blaguss" (Prague Destination Management) ist auf touristische Dienstleistungen in Prag und der Tschechischen Republik spezialisiert.

    Im März 2001 beginnt Mag. (FH) Paul Blaguss seine Tätigkeit im Unternehmen und erweitert das Führungsteam.

    Der erste 15 Meter Bus, ein Setra S 319 GT-HD wird für die Linie Berlin eingesetzt.

    Die Linie 147 wird als beliebteste Regionalbuslinie mit dem „VOR-Award" ausgezeichnet. Für die Stadtlinien in Wien werden erstmals Volvo 7000 Niederflurbusse mit behindertengerechter Ausführung angeschafft.

    Präsentation der ersten Setra TopClass 400 und Volvo 9900 Luxus-Reisebusse im neuen Blaguss-Design.

    Blaguss-Buslenker erhalten regelmäßig Fahrtechnik-Kurse und Sicherheitsseminare.

     
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    1996-1999

    Blaguss - Ihr Reisespezialist
     

    Anfang September 1996 tritt Mag. Thomas Blaguss in die Firma ein und verstärkt die Unternehmsleitung.

    Im Jahre 1997 bündelt das Unternehmen die Aktivitäten seiner verschiedenen Reiseveranstalter unter dem Namen Blaguss. Eine Erweiterung der Büroflächen auf der Wiedner Hauptstraße 15 ist unumgänglich.

    1998 erfolgt die Präsentation des „Champion's Liner", dem Mannschaftsbus des SK Rapid. Der Bus zählt zu den modernsten in Europa.

    Im selben Jahr werden die Mehrheitsanteile an „Pantours", einem erfolgreichen Incoming-Spezialisten für Spanien und den lateinamerikanischen Raum, übernommen.

    1999 werden die ersten „überlangen" (13,70 m) Busse von Neoplan und Setra angeschafft. Der „Karmeliterbus" startet in der Wiener Innenstadt.

    Als erstes Busunternehmen Österreichs erhält Blaguss 1999 vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem ÖAMTC das Qualitäts- und Sicherheitsgütesiegel „Bus OK. Fahrer OK. Alles OK". Ebenfalls wird Blaguss als Klimabündnisbetrieb ausgezeichnet.

     
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    1991-1995

    Von Wien bis Istanbul – Blaguss verbindet Europa

    1991 wird Blaguss Mitglied der Eurolines- Organisation, einem Zusammenschluss von 288 unabhängigen Busunternehmen, die das größte Busliniennetz Europas bilden. „Eurolines Austria" wird gegründet, über 600 Destinationen in 25 Ländern sind von Österreich aus erreichbar.

    Es erfolgt die Übernahme der Kraftfahrlinie Altenmarkt/Triesting - St. Corona/Schöpfl. Dabei handelt es sich bei Blaguss für die erste Linie innerhalb des VOR (Verkehrsverbundes Ostregion).

    1992 verkauft das Reiseservice der Austria-Hotels seine Incoming-Abteilung an Blaguss, die seither unter „ADM" (Austrian Destination Management) firmiert. Die neue Gesellschaft setzt ihren Schwerpunkt auf die Betreuung und Organisation von Incentive-Reisen und Special-Interest- Groups.

    Das Busunternehmen „Mitsch" in Loipersbach/NÖ wird 1993 von Blaguss übernommen. Der Fuhrpark umfasst zwölf Busse. Das Unternehmen firmiert fortan unter dem Namen „Neue Mitsch Bus GmbH".

    1994 beginnen die Verkehrsverbünde Niederösterreich, Burgenland (VVNB) jene Teile der beiden Bundesländer abzudecken, die nicht durch den VOR (Einbeziehung der regionalen Busse erfolgte 1988) abgedeckt wurden. Dieser Prozess wurde 1997 mit der Gründung des SBV (Verkehrsverbund Südburgenland) abgeschlossen. Bei den Verhandlungen mit den Gebietskörperschaften (Bund, Länder), aber auch zwischen den einzelnen Verkehrsunternehmen, nahm die Blaguss Reisen GmbH unter der Führung von Dr. Robert Blaguss, der auch als Präsident des Schutzverbandes österreichischer Autobusunternehmungen fungiert, eine zentrale Rolle ein.

    Die ersten Niederflurbusse von Mercedes und Gräf & Stift werden angeschafft.

    Inbetriebnahme der Linien: 147 Hütteldorf - Hüttelberg/Wien*, Stadtverkehr Marchegg/NÖ*, Schnellverkehr St. Pölten (Wiesel-Bus), Wien - Berlin, Wien - Kiew, Wien - Verona - Mailand, Wien - Frankfurt

     
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    1986-1990

     

    Ob im Bus oder im Reisebüro: Blaguss auf Expansionskurs
     

    1986 erwirbt Blaguss von Otto Springer aus Altersgründen die „Springer Wien GesmbH" und verschmilzt in den Folgejahren sowohl das Autobusunternehmen als auch die beiden Reisebüros mit Blaguss Reisen. Damit wird in Wien der Beginn zum Ausbau eines Filialnetzes gelegt.

    1987 erfolgt die Eröffnung des Buscenters in Wien-Inzersdorf: Auf einem Areal von 140.000 m 2 befinden sich Garagen, Service- und Bürogebäude. Im selben Jahr geht Blaguss ein Joint Venture mit dem größten ungarischen Busunternehmen „Volan" ein. „Blaguss Volanbusz" betreibt ein Reisebüro am Budapester Engelsplatz (heute Elisabethplatz). Die Betriebsführerschaft auf der Linie Wien - Budapest wird übernommen.

    1988 bietet Blaguss Reisen neue touristische Destinationen: Spezialprogramme für England, Schottland, Irland, Island, Skandinavien, Frankreich, Holland, Belgien und den USA erweisen sich als äußerst erfolgreich.

    1990 wird die „ICOS" (Congress Organisation Service GmbH) gegründet. Sie ist auf die Organisation von Kongressen, Incentives und Events spezialisiert. Innerhalb weniger Jahre gehört sie zu den führenden PCOs (Professional Congress Organizer) in Wien.

    Die Austratrans Kraftfahrlinienbetriebsgesellschaft m.b.H. nimmt nach der „Ost-Öffnung", Anfang 1990, zusätzlich Linien in die Zielländer Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Polen auf.

    Die Busflotte erreicht neue Dimensionen: 110 Busse, davon 60 Reisebusse.

     
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    1980-1985

    Ob im Bus oder im Reisebüro: Blaguss auf Expansionskurs

    1980: Das Wiener Reisebüro UNION gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Blaguss beteiligt sich 1981 zu 50% an einer Nachfolgegesellschaft und trägt einen wesentlichen Teil zur Sanierung dieses Reisebüros und Veranstalters bei.

    1982 errichtet Blaguss auf der Wiedner Hauptstraße 15 ein modernes Reisebüro und übersiedelt vom bisherigen Standort Karlsgasse.

    Der erste Stockbus, Type Setra S 228 DT, kommt zum Einsatz.

    1984 erfolgt die Inbetriebnahme der ersten Stadtlinien 47A (Unter St.Veit - Baumgartner Höhe) und 51A (Hietzing - Ottakringer Bad) als Auftragnehmer der Wiener Verkehrsbetriebe. Der Fuhrpark wird kontinuierlich erweitert.

     
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    1976-1979

    Mit neuen Ideen die Zukunft gestalten

    Die Blaguss Reisen GmbH und der Kraftwagendienst der ÖBB erstellen gemeinsam ein Verkehrskonzept für das mittlere Burgenland. Die Linien von Wien nach Oberpullendorf werden gemeinsam geführt. Den Fahrgästen bringt der Gemeinschaftsverkehr viele Vorteile: Verdichtung des Fahrplan-Angebotes, kürzere Fahrzeiten für Pendler, Einführung von Schnellkursen, komfortable und moderne Busse. Vorteile, die andere Pendler erst nach Einführung der Verkehrsverbünde im Jahre 1988 erhielten, wurden hier bereits vorweggenommen.

    Blaguss ist seit 1976 maßgeblich an der Austratrans Kraftfahrlinienbetriebsges. m.b.H. beteiligt, die durchschnittlich acht Gastarbeiterlinien nach Jugoslawien ab Wien Südbahnhof durchführt.

    Das Incoming-Geschäft läuft erfolgreich, das Burgenland wird als attraktives Urlaubsziel entdeckt. Um die Vermarktung effizienter zu gestalten, gründen das Land Burgenland und Blaguss Reisen im Juni 1976 die „Burgenland Tours GmbH".

    Blaguss gründet Reisebüros in Eisenstadt und Mattersburg, somit stehen den Kunden moderne Reisebüros mit vollem Sortiment in allen Bezirksvororten im nördlichen und mittleren Burgenland zur Verfügung.

    Moderne Komfortbusse der Type Mercedes 0 302 und 0 303 ergänzen den Fuhrpark. Am 9. November 1979, anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums, erhält die Blaguss Reisen GmbH die staatliche Auszeichnung und Berechtigung zur Führung des Staatswappens.

    147 Mitarbeiter sind beschäftigt und 42 Autobusse im Einsatz.

     
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    1970-1975

    Reisen à la Blaguss

    Im Mai 1970 wird die „Blaguss Reisen Gesellschaft m.b.H." gegründet, in der Paul Blaguss und seine Kinder Gesellschafter sind. Dr. Robert Blaguss tritt in das Unternehmen ein. Gemeinsam mit seinem Bruder übernimmt er die Geschäftsführung.

    Zwei Jahre später erhält Blaguss die Reisebüro-Vollkonzession für den Standort Wien. Das Unternehmen beschäftigt in Wien und Oberpullendorf 54 Mitarbeiter, 17 Busse sind im Einsatz.

    Am 14. November 1972, im Alter von 65 Jahren, stirbt Unternehmensgründer Paul Blaguss sen. in Wien.

    1973 erscheint der erste Burgenland-Katalog mit touristischen Angeboten. Am Neusiedlersee öffnet das erste Reisebüro seine Pforten und vier weitere Büros rund um den See folgen.

    1974 setzt Blaguss die ersten Incoming-Aktivitäten in Österreich, Ungarn und der Tschechoslowakei, jedoch mit Schwerpunkt in Wien: Betreut werden Gäste von deutschen und internationalen Reiseveranstaltern.

     
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    1957-1969

    Besseren Zeiten entgegen

    Die österreichische Wirtschaft erholt sich zunehmend. Das Interesse an Busreisen ist stark im Steigen. Der Fuhrpark umfasst zehn Autobusse und drei Lastkraftwagen.

    Im Jänner 1965 erhält Blagusz die uneingeschränkte Reisebüro-Konzession am Standort Oberpullendorf.

    Der Fuhrpark wird bereinigt, es gibt 15 Mercedes O 321.

     
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    1946-1956

    Mit ganzer Kraft beim Wiederaufbau

    Die Zukunft sieht Paul Blagusz im Linienverkehr:

    Er stellt ein Ansuchen um die erste Konzession für den regelmäßigen Kraftfahrlinienverkehr. 1947 hat das Unternehmen fünf Mitarbeiter und der Fuhrpark umfasst fünf Fahrzeuge.

    Im Oktober 1950 wird die Konzession für die Linie Lutzmannsburg - Wien erteilt.

    Das Transportunternehmen tritt in den Hintergrund, die Personenbeförderung überwiegt. Mit bescheidenen Möglichkeiten werden die Busse modernisiert.

    Mit dem „Burgenland Express" organisiert man 1953 die ersten touristischen Fahrten nach Ungarn. Im selben Jahr erhält Blagusz die Konzession für die Linie Klostermarienberg - Oberpullendorf.

    1956 werden mit dem ersten fabriksneuen Bus, ein Steyr-Perl Auhof, Reisen nach Südtirol, Jugoslawien und Griechenland angeboten.

     
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    1939-1945

    Düstere Kriegsjahre

    1939 zieht die Deutsche Wehrmacht alle Fahrzeuge ein. In den folgenden Kriegsjahren stehen die Räder still.

    1942 gelingt es, drei Lastwägen fahrbereit zu machen, um sie für dringend benötigte Transporte einzusetzen. Russische Truppen marschieren 1945 ein, sie beschlagnahmen und konfiszieren alle Fahrzeuge.

     
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    1929-1938

    Fordernde Gründerjahre

    Am 19. April 1929 erhält Paul Blagusz die Konzession zur Ausübung des Lohnfuhrwerkgewerbes. Aus dem Händler wird der Transportunternehmer Blagusz.

    Langsam verankert sich das Burgenland als österreichisches Bundesland in das Bewusstsein der Menschen. Viele Burgenländer wandern aus, da sie im Grenzland keine Arbeit finden. Paul Blagusz und sein Bruder Stefan bleiben jedoch und bauen gemeinsam das Unternehmen auf. Mit zwei Lastkraftwagen transportieren sie Menschen, Tiere, Möbel und Waren. Die Fahrten verlaufen oft abenteuerlich und lange: So dauert die Fahrt von Oberpullendorf nach Wien noch sieben Stunden.

    1932 besteht der Fuhrpark aus drei Lkw (Typen Perl, Austro Fiat und Gräf ). Ein Perl L 6, mit festem Autobusaufbau und Kurbelfenster, wird für die ersten Ausflugsfahrten eingesetzt. Das Unternehmen übersteht die schwierige Wirtschaftslage und wird zu einem wichtigen Verkehrsträger für den Bezirk Oberpullendorf.

    Im Juli 1935 erhält Blagusz die Konzession zur „Ausgabe von Fahrkarten für Kraftwagenfahrten und zur Veranstaltung von Gesellschaftsreisen mit solchen". Damit ist der Grundstein für das Reisebüro gelegt.

     
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    1907-1928

    Beginn einer österreichischen Erfolgsgeschichte

    Paul Blagusz wird am 13. Jänner 1907 in Unterpullendorf geboren. Er besucht zwei Klassen der ungarischen Volksschule. Als sein Vater stirbt, geht er als Hirtenbub in die Bucklige Welt und lernt dort die deutsche Sprache.

    Ab seinem 11. Lebensjahr arbeitet er auf einem Gutshof in Pöttsching und beginnt, Landesprodukte aus dem damaligen Ungarn am Wiener Neustädter-Markt anzubieten. Im Juni 1926 erhält Paul seine eigene Berechtigung zum „Handel mit Eier, Butter, Geflügel, Wildbret, Obst und Schwammerl."

    Mit dem Zug bringt er Waren aller Art auf den Wiener Naschmarkt. Der Transport ist mühsam und beschwerlich. Noch im selben Jahr gelingt ihm die Anschaffung eines Lkw, Type Perl. Da auch andere Händler mit ihm fahren wollen, beginnt er regelmäßige Transporte nach Wien zu organisieren.