1991-1999



Von Wien bis Istanbul – Blaguss verbindet Europa


1991 wird Blaguss Mitglied der Eurolines- Organisation, einem Zusammenschluss von 30 unabhängigen Busunternehmen, die das größte Busliniennetz Europas bilden. „Eurolines Austria" wird gegründet, über 500 Destinationen in 25 Ländern sind von Österreich aus erreichbar.

Im selben Jahr erfolgt die Übernahme der Kraftfahrlinie Altenmarkt/Triesting - St. Corona/Schöpfl. Dabei handelt es sich bei Blaguss um die erste Linie innerhalb des VOR (Verkehrsverbundes Ostregion).

1992 verkauft das Reiseservice der Austria-Hotels seine Incoming-Abteilung an Blaguss, die seither unter „ADM" (Austrian Destination Management) firmiert. Die neue Gesellschaft setzt ihren Schwerpunkt auf die Betreuung und Organisation von Incentive-Reisen und Special-Interest- Groups.

Das Busunternehmen „Mitsch" in Loipersbach/NÖ wird 1993 von Blaguss übernommen. Der Fuhrpark umfasst zwölf Busse. Das Unternehmen firmiert fortan unter dem Namen „Neue Mitsch Bus GmbH".

1994 beginnen die Verkehrsverbünde Niederösterreich, Burgenland (VVNB) jene Teile der beiden Bundesländer abzudecken, die nicht durch den VOR (Einbeziehung der regionalen Busse erfolgte 1988) abgedeckt wurden. Dieser Prozess wurde 1997 mit der Gründung des SBV (Verkehrsverbund Südburgenland) abgeschlossen. Bei den Verhandlungen mit den Gebietskörperschaften (Bund, Länder), aber auch zwischen den einzelnen Verkehrsunternehmen, nahm die Blaguss Reisen GmbH unter der Führung von Dr. Robert Blaguss, der auch als Präsident des Schutzverbandes österreichischer Autobusunternehmungen fungiert, eine zentrale Rolle ein.

Die ersten Niederflurbusse von Mercedes und Gräf & Stift werden angeschafft.

Inbetriebnahme der Linien

  • 147 Hütteldorf - Hüttelberg/Wien*
  • Stadtverkehr Marchegg/NÖ*
  • Schnellverkehr St. Pölten (Wiesel-Bus)
  • Wien - Berlin
  • Wien - Kiew
  • Wien - Verona - Mailand
  • Wien - Frankfurt

 

Der Haltestellenbereich der Austratrans am Südbahnhof wird 1996 erneuert und um zusätzliche Verkaufs- und Haltestellen ergänzt. Die Austratrans hat sich zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb entwickelt und verkauft Fahrkarten für alle Linien in Richtung Südost- und Osteuropa. Die Durchführung erfolgt überwiegend vom Blaguss-eigenen Busterminal am Südbahnhof.

Anfang September 1996 tritt Mag. Thomas Blaguss in die Firma ein und verstärkt die Unternehmsleitung.

Im Jahre 1997 bündelt das Unternehmen die Aktivitäten seiner verschiedenen Reiseveranstalter unter dem Namen Blaguss. Eine Erweiterung der Büroflächen auf der Wiedner Hauptstraße 15 ist unumgänglich.

1998 erfolgt die Präsentation des „Champion's Liner", dem Mannschaftsbus des SK Rapid. Der Bus zählt zu den modernsten in Europa.
Im selben Jahr werden die Mehrheitsanteile an „Pantours", einem erfolgreichen Incoming-Spezialisten für Spanien und den lateinamerikanischen Raum, übernommen.

1999 werden die ersten „überlangen" (13,70 m) Busse von Neoplan und Setra angeschafft. Der „Karmeliterbus" nimmt in der Wiener Innenstadt seinen Betrieb auf.

Als erstes Busunternehmen Österreichs erhält Blaguss 1999 vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem ÖAMTC das Qualitäts- und Sicherheitsgütesiegel „Bus OK. Fahrer OK. Alles OK". Ebenfalls wird Blaguss als Klimabündnisbetrieb ausgezeichnet.

 
   




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